Volljährige, die in einem Heim leben und (ergänzende) Sozialhilfe zur Deckung der Heimkosten erhalten, haben zusätzlich Anspruch auf einen Barbetrag zur persönlichen Verfügung (umgangssprachlich „Taschengeld“). Der Barbetrag für erwachsene Heimbewohner beträgt seit dem 1. Januar 2007 (§ 27b Abs. 2 Satz 2 SGB XII) mindestens 27 % des Eckregelsatzes. Das Gesetz gibt hier nur einen Mindestbetrag vor. Es ist ein höherer Barbetrag zu zahlen, sofern der Mindestbetrag nicht angemessen ist. Seit 1. Januar 2018 liegt der Mindestbarbetrag bei 112,32 €(27 % des Eckregelsatzes von 416 €). (Quelle: Wikipedia)

Zusätzlich dürfen sie ein Schonvermögen in Höhe von 5.000 EUR besitzen – alles weitere muss für die Bezahlung der Heimkosten verwendet werden.

Vorsorge ; Hans Conrad Bestattungen in 46047 Oberhausen

Neben dem Schonvermögen haben sie die Möglichkeit, für Ihre Bestattung vorzusorgen – dieser Betrag zählt nicht zu einem Schonvermögen und kann zusätzlich gewährt werden, sofern sie dieses Geld fest angelegt haben, z. B. über einen Treuhandvertrag.
Bitte bedenken Sie, dass Lebensversicherungen etc. nicht zum Schonvermögen gehören und das Sozialamt verlangen kann, diese für die Kosten der Pflege aufzulösen.